Berufliche Aktionstage in Polch
Inklusive Arbeitsteilhabe in einem Unternehmen der Region
Um Menschen mit Behinderung und Unternehmen der Region zusammenzubringen, haben die Caritas Werkstätten St. Stephan und die Virtuelle Werkstatt XTERN der St. Raphael CAB die Aktionstage „Mitten im Arbeitsleben“ vom 22. -26. August in Polch durchgeführt.
Ziel war es, Menschen mit Behinderung das "Schnuppern" in eine inklusive Arbeitsteilhabe in einem Betrieb des allgemeinen Arbeitsmarktes für maximal fünf Tage anzubieten. Inklusive Teilhabe bedeutet, dass ein Miteinander von behinderten und nichtbehinderten Menschen selbstverständlich wird. Das Angebot haben 18 Werkstattbeschäftigte der Caritas Werkstätten am Standort Polch genutzt. In unmittelbarer Umgebung konnten Unternehmen und Institutionen wie das St. Stephanus Seniorenzentrum, die Tankstelle Maria Schoßnick, die Firma Comfort Trading GmbH, der Edeka Neukauf, der Lebensmittelmarkt Rewe, die Fa. Griesson de Beukelaer, Getränke Annen, die Großbäckerei Achim Lohner GmbH, die Fa. Niesmann Caravaning, die Pfarrgemeinschaft Polch-Mertloch-Kollig, das Petit Cafe und das private St. Josef Pflegehaus gewonnen werden.
Die Begeisterung für das Projekt war schon am ersten Tag sehr groß, schnell wurde deutlich: "Nischenarbeitsplätze" gibt es in vielen Betrieben oder Institutionen und Menschen mit Behinderung leisten hier einen wertvollen Beitrag. Eine Mitarbeiterin in einem Seniorenzentrum berichtete, wie selbstverständlich die Praktikantin mit einem Down-Syndrom eine an Demenz erkrankte Seniorin auf ihre fröhliche und natürliche Art zu der oft schwierigen Nahrungsaufnahme animieren konnte. „Die Freude und Unbefangenheit war ein toller Gewinn für unser Haus!" so die Mitarbeiterin des Seniorenzentrums.
Zum Abschluss kamen die beteiligten Unternehmen und die Werkstattbeschäftigten am 26. August um 11 Uhr zu einem gemeinsamen Austausch und einem kleinen Imbiss in den Räumlichkeiten der Virtuellen Werkstatt XTERN zusammen. Hier wurde an die jeweiligen Betriebe eine Dankesurkunde überreicht und für alle Erinnerungsfotos.
Weitere Informationen über die Caritas Werkstätten XTERN unter Telefon 02654/8980000 oder E-Mail an xtern@cwfb.de.
Jörg Klärner neuer Geschäftsführer bei der St. Raphael CAB
Zum 1. August wird Jörg Klärner (46) seinen Dienst als neuer Geschäftsführer der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH (St. Raphael CAB) beginnen. Er löst Bernhard Hirscher ab, der seit November 2010 die St. Raphael CAB kommissarisch geleitet hat. Jörg Klärner stammt aus Limburg und war bis zu seinem Amtsantritt in Mayen Geschäftsführer und Vorstandsmitglied beim Caritasverband Lünen, einem großen Verband mit rund 500 Mitarbeitern. Zuvor war der studierte Volkswirt von 1995 bis 2007 im Diözesan-Caritasverband Limburg tätig, wo er zuletzt in leitender Funktion für die Bereiche Organisations- und Personalentwicklung sowie Qualitätsmanagement verantwortlich war und ein breites Spektrum an Erfahrungen sammeln konnte.
Diözesan-Caritasdirektorin Dr. Birgit Kugel: „Wir wünschen Jörg Klärner einen erfolgreichen Start in diese verantwortungsvolle Position.“ Die St. Raphael CAB ist eine Tochtergesellschaft des Diözesan-Caritasverbandes Trier. In ihren Einrichtungen und Diensten der Alten- und Behindertenhilfe werden an den Standorten Wittlich, Bernkastel-Kues, Ürzig, Mayen, Cochem, Sinzig, Polch, Ulmen und Mendig rund 1 500 alte und behinderte Menschen betreut und begleitet.

Geschäftsführer Jörg Klärner
Pressemitteilung des Caritasverband für die Diözese Trier e.V.
Referat für Presse- und Öffentlichkeitarbeit
Gaby Jacquemoth
Knapp 20 Personen starten (wieder) zum 01.08 ins Berufsleben
Am heutigen Tag starteten knapp 20 Personen in eine Berufsbildungsmaßnahme in den Caritas Werkstätten Sinzig. Damit sind selbst die erprobten „Recken des BB-Bereichs und BD-Bereichs“ ganz schön gefordert gewesen. Zugänge in dieser Höhe sind selbst zum Sommerquartal, in dem traditionell durch die Schulabgänger die Zahlen etwas höher sind, eher selten.
Sämtliche „Behinderungsarten“ waren unter den „Neuen“ vertreten, als Werkstattratsprecherin Beate Fritz, Peter Bleidt, Andrea Nitsche und die Kollegen/innen des Fachdienstes die Neuankömmlinge begrüßten.
Glücklicherweise konnten letzte Woche die neuen Räumlichkeiten des BB-Bereiches bezogen werden, so dass räumlich, wie auch konzeptionell, den doch sehr unterschiedlichen Anforderungen der Teilnehmer entsprochen werden kann.
Der neue Berufsbildungsbereich der Caritas Werkstätten Sinzig befindet sich in einem neu angemieteten Gebäude in unmittelbarer Nähe der 3 Werke (Werkstatt, Intec, Hennecke-Halle) in Sinzig und verfügt über zahlreiche Möglichkeiten den unterschiedlichen Bedürfnissen der Teilnehmer zu entsprechen.
Mitten drin beim WM-Sommermärchen 2011
Für 20 Beschäftigte der Caritas Werkstätten ging der WM-Traum in Erfüllung
Live dabei mit besten Plätzen hinter dem Torraum: für zwanzig Beschäftigte der Caritas Werkstätten St. Elisabeth in Sinzig ist der WM-Traum wahrgeworden.
Während ganz Fußballdeutschland die Hoffnung auf ein Sommermärchen 2011 durch einen WM-Sieg der deutschen Fußballdamen hat, ist für 20 Beschäftigte der Caritas Werkstätten St. Elisabeth in Sinzig das Sommermärchen 2011 am 29. Juni schon wahr geworden.
Einmal bei einer richtigen WM dabei zu sein, einmal das pure WM-Feeling zu spüren, einmal internationales Flair erleben – alles das erlebte der Trupp der Caritas Werkstätten an jenem Mittwoch.
Schon im Herbst letzten Jahres reifte der Wunsch bei vielen Fußballfans der Caritas Werkstätten bei der Frauenfußball-WM live mit dabei zu sein. Um möglich viel internationales Flair zu erleben, hatte man im Herbst entschieden, sich für das Spiel Australien – Brasilien in Mönchengladbach zu bewerben. Im Februar kam dann Post von der FIFA, in der stand, dass man 20 Karten für die gewünschte Begegnung zugeteilt bekommen würde. Und so hieß es am 29. Juni für „20 WM-Experten der Caritas Werkstätten“: Trikots, Fahnen, Mützen eingepackt und auf zum WM-Standort Mönchengladbach!
Natürlich stand zunächst der Besuch der Fanmeile in der Mönchengladbacher Innenstadt auf dem Programm, um dort schon vor dem Spiel WM-Feeling zu tanken. Anschließend ging es zum Gladbacher Stadion. Und es erwies sich, dass man das richtige Spiel ausgesucht hatte: Südamerikanische Sambarhythmen, gemischt mit den Schlachtgesängen der australischen Socceroos versetzten die 30.000 Zuschauer in eine kollektive Partygesellschaft. Rhythmisches Klatschen, Anfeuerungsgesänge und zahlreiche La Olas – die Beschäftigten waren Teil einer großen WM-Party und genossen es in tiefen Zügen.
Das Spiel selber war dann natürlich ein Erlebnis. Dadurch, dass man Sitzplätze in unmittelbarer Nähe vom Spielfeldrand hatte, erlebt man die technischen Kabinettstückchen, die harten Tacklings und die Torszenen zum Greifen nahe.
Und so versanken die 20 Teilnehmer für 90 Minuten im WM-Fieber. Dass am Ende die favorisierten Brasilianerinnen gewannen, war dann gar nicht mehr so wichtig. Teilnehmer Alfons Hirst (55 Jahre) bemerkte nach dem Abpfiff: „ das war das beste Fußballerlebnis was ich je erlebt habe – mein Sommermärchen 2011“. Erschöpft, aber überaus glücklich nach 10 Stunden WM pur, kehrten die Teilnehmer nachts um 22 Uhr zurück.
Für die Caritas Werkstätten war es nach der WM 2006 und der U20 WM 2010 nunmehr die dritte Fußball-WM, bei denen man mit den Werkstattbeschäftigten zu Gast war.

Gold – Silber – Bronze: Medaillenregen bei der BUGA für Caritas Werkstätten Sinzig
Gewächshaus der Caritas Werkstätten schneidet hervorragend ab
Mit insgesamt drei Goldmedaillen, einer Silbermedaille und einer Bronzemedaille im Gepäck verlässt der Gewächshausbereich der Caritas Werkstätten Sinzig, in Trägerschaft der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH, die Bundesgartenschau (BUGA) in Koblenz.
Im Rahmen der BUGA fand vom 09. - 17. Juli unter dem Motto, „Sommer im eigenem Garten – Mediterranes und Sommerblumen“ die 11. Hallenschau auf dem Festungsplateau Ehrenbreitstein statt. Alle Themenschauen beinhalten einen gärtnerischen Wettbewerb mit unterschiedlichen Aufgaben, bei dem am Ende die besten Beiträge prämiert werden.
Also stellten sich die Mitarbeiter des Gewächshauses und des angeschlossenen Ladens „Radicula – Kräuter & Kreatives“ der Herausforderung, auf einer Standfläche von rund 25 m², die Aufgabe „Kräuter auf Terrassen und Balkonen“ kreativ und mit qualitativ hochwertigen Kulturen umzusetzen. Passend zum Thema wurden von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gleichermaßen antike Küchen- und Gartenmöbel aus Großmutters Zeiten mit den verschiedensten Kräutern, die bereits Monate vorher im Gewächshaus gezogen wurden, bepflanzt. Am Ende war die positive Resonanz auf die mit Hingabe hergerichteten verschiedenen Kräuter der vielen Mühe und Vorbereitung wert.

Kräuterpflanzung in antiken Küchenmöbeln
Berufliche Aktionstage
Beschäftigte der Caritas Werkstätten St. Stephan in Polch und St. Vinzenz in Cochem lernen Betriebe des allmeineinen Arbeitsmarktes kennen
Unter dem Motto "Mittendrin statt nur dabei" und "Mitten im Arbeitsleben" finden berufliche Aktionstage vom 15.-26. August in den Caritas Werkstätten St. Vinzenz in Cochem und vom 22.-26. August 2011 in den Caritas Werkstätten St. Stephan in Polch statt. Mit Unterstüzung der Virtuellen Werkstatt XTERN und ortsansässigen Betrieben erhalten Werkstattbeschäftigte unverbindlich die Möglichkeit, Betriebe des allgemeinen Arbeitsmarktes kennenzulernen.
Ziel ist es, mehr Menschen mit Behinderung eine inklusive Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Inklusive Teilhabe bedeutet, dass ein Miteinander von behinderten und nichtbehinderten Menschen selbstverständlich wird. Die Caritas Werkstätten stellen sich schon seit vielen Jahren der Herausforderung, Menschen mit Behinderung individuell in ihrem Arbeitsleben zu unterstützen und zu begleiten.
Während der Aktionstage haben interessierte Werkstattbeschäftigte die Möglichkeit, an mindestens zwei, maximal fünf Tagen einen ortsansässigen Betrieb kennen zulernen. Die Werkstattbeschäftigten werden bedarfsorientiert von einem Integrationsassistenten in dieser Zeit besucht.
Möchten Sie sich über die Aktionstage informieren, dann wenden Sie sich bitte an die Caritas Werkstätten XTERN, Telefon 02654/8980000 oder schreiben eine Email an xtern@cwfb.de
XTERN betreut Praktikum
Corinna Lohmer im Mehrgenerationenhaus in Bad Neuenahr-Ahr
Seit Anfang April absolviert Corinna Lohmer im Rahmen ihrer Beschäftigung bei der Virtuellen Werkstatt XTERN ein Praktikum im Mehrgenerationenhaus in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Begleitet wird Frau Lohmer von dem Integrationsassistenten der WfbM in Sinzig Ingo Wilde.
Das Mehrgenerationenhaus ist ein generationenübergreifendes Zentrum und Anlaufstelle für familienorientierte Aktivitäten und bietet den Menschen Möglichkeit zur Begegnung, mehr Miteinander und Verständnis füreinander. Es stärkt das Engagement vieler in der Stadt und Landkreis ehrenamtlich tätiger Organisationen und Vereine. Es verfügt über ein „Generationencafe“ und multifunktional nutzbare Räumlichkeiten für Vereine, Seminaren, Kurse, Veranstaltungen und sportliche Aktivitäten.
Im Generationencafe und im hauswirtschaftlichen Bereich ist Corinna Lohmer nun die meiste Zeit ihres Praktikums beschäftigt. Gerne bedient sie die Gäste im Cafe und hilft bei den verschiedenen Feierlichkeiten und Vereinstreffen tatkräftig aus. Ist mal weniger im Cafe zu tun, deckt sie die Veranstaltungsräume für den nächsten Tag ein oder unterstützt die Kolleginnen in der Hauswirtschaft.
Das Praktikum wurde nun verlängert und derzeitig prüft die Leiterin des Mehrgenerationenhaus Marion Surrey ob ein „ausgelagerter Arbeitsplatz“ dauerhaft eingerichtet werden kann. Denn alle sind sich dort einig: „Frau Lohmer gehört schon richtig dazu!" Ihr größter beruflicher Wunsch ist es, dauerhaft im Mehrgenerationenhaus ihre Teilhabe am Arbeitsleben zu erfahren.

Corinna Lohmer (links) bei ihrer Arbeit im Cafe des Mehrgenerationenhauses in Bad Neuenahr-Ahrweiler.
SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles besucht Kaufhaus LISA in Bad Breisig
Einkauf von Secondhand-Artikeln für Jedermann
Die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles informiert sich am 17. Juni in Bad Breisig vor Ort über den Erfolg des Ladens für Integration und soziales Engagement gegen Armut (LISA). Seit April 2007 ist das erste Sozialkaufhaus des Kreises ein beliebter Anlaufpunkt für Menschen, die zu niedrigen Preisen einkaufen wollen.
LISA bietet derzeit einen Arbeitsplatz für 15 Menschen mit Behinderung. Davon sind 3 Mitarbeiter im Rahmen des Budgets für Arbeit. „Unser Kundenkreis ist bunt gemischt. Es sind nicht nur Bedürftige mit einem Gutschein vom Sozialamt, sondern auch Studenten oder junge Familien, Hausfrauen und Rentner. Bei uns darf jeder einkaufen. Der Laden ist offen für jedermann, der Spaß am Stöbern hat und kostengünstig Dinge aus zweiter Hand kaufen möchte“, erklärt Christoph Hüging, der Leiter von LISA.
Hausrat, Möbel, Bücher und Elektrowaren, die in LISA verkauft werden, sind ausschließlich private Spenden aus zweiter Hand. Es sind Dinge, die ausrangiert wurden, weil sie nicht mehr gebraucht werden aber noch zu schade sind, um weggeworfen zu werden. Kleinteilige und nicht sperrige Waren werden im Laden während den Öffnungszeiten von den Mitarbeitern entgegengenommen. Auf Wunsch können größere Mengen an Hausrat und Möbel abgeholt werden. Auch komplette Haushaltsauflösungen inklusive der Entsorgung nicht verwertbarer Haushaltsgegenstände werden von LISA angeboten.
LISA ist eine gemeinnützige Einrichtung. Der Laden gehört wie die Caritas Werkstätten St. Elisabeth in Sinzig zur St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH. Der Träger von Einrichtungen und Diensten der Alten- und Behindertenhilfe schafft vielfältige Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung, nicht nur in seinen Werkstätten.
LISA in der Vogelsangstraße 4 in Bad Breisig ist geöffnet montags, mittwochs und freitags von 10 bis 17 Uhr, Donnerstag von 10 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr. Spenden von Hausrat, Elektrowaren und Möbeln werden jederzeit angenommen. Weitere Infos unter Telefon 0 26 33 / 4 72 96-0 oder 0 26 33 / 4 72 96-610 und E-Mail lisa@cwfb.de.
Caritas Werkstätten Cochem präsentieren sich auf der CiT
Caritas Werkstätten stellen auf den Cochemer Informationstagen (CiT) ihr Angebot an Dienstleistungen vor
Bereits zum fünften Mal veranstaltete am 28. und 29. Mai die Arbeitsgemeinschaft der Gewerbetreibenden im Gewerbegebiet Cochem-Brauheck die Gewerbeschau, auf der sich über 60 Betriebe aus Handwerk, Handel und Dienstleistung präsentierten.
Mitten im Gewebepark gelegen, für die Caritas Werkstätten eine gute Gelegenheit den Besuchern und Gastausstellern die Türen zu öffnen.
Neben einem bunten Rahmenprogramm für die ganze Familie konnten sich die Besucher über die Leistungen und Möglichkeiten der Einrichtung an Infoständen und anhand von Präsentationen informieren. Bei geführten Rundgängen durch die Werkstatt gab es ausgiebig Gelegenheit, sich die Arbeitsbereiche Montage und Verpackung, Schlosserei, Wäscherei oder auch Fördergruppen näher anzusehen. Auch zu den Themen Berufliche Bildung und XTERN – der Virtuellen Werkstatt - gab es intensive Informationsgespräche.
Da an einem solchen Tag das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen darf, bot die werkstatteigene Küche verschiedene leckere Gerichte sowie Kaffee und Kuchen an.
Regionale Spiele finden in diesem Jahr in Bitburg statt
Das Fußball-Team der Caritas Werkstätten ist gut aufgestellt für die Regionalen Spiele von Special Olympics im Juni in Bitburg.
Zum dritten Mal veranstaltet der Landesverband Special Olympics Rheinland-Pfalz seine Regionalen Spiele, in diesem Jahr in der Eifelstadt Bitburg. Nach gelungenen Regionalen Spielen 2006 in Bad Kreuznach und 2009 in Mayen werden in Bitburg vom 6. bis 8. Juni über tausend Athleten aus Rheinland- Pfalz, den benachbarten Bundes- sowie europäischen Nachbarländern „mutig ihr Bestes geben“, so das Motto der Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung.
Die Caritas Werkstätten der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH sind auch in diesem Jahr mit einer gemeinsamen Delegation am Start. 42 Athleten aus den Werkstatt-Standorten in Mayen, Cochem, Sinzig, Polch und Ulmen werden gemeinsam mit elf Trainern vor Ort sein und in den Sportarten Fußball, Tischtennis, Boccia und Bowling antreten. Zwei Sportler werden auch an der Kanuregatta teilnehmen.
Die Trainingseinheiten liefen in den vergangenen Wochen auf Hochtouren. „Alle freuen sich auf die Möglichkeit, sich in ihrer Lieblingssportart mit anderen Sportlern der gleichen Leistungsklasse messen zu können und hoffen natürlich auf ein gutes Abschneiden und die ersehnten Medaillen“, sagt Carmen Rein, die für die Caritas Werkstätten die Leitung der Delegation übernommen hat. „In den Teamsportarten wird zudem in Mannschaftsverbünden gespielt. Eine tolle Möglichkeit für die Sportler, sich über die Grenzen der eigenen Werkstatt hinaus anzufreunden. Und auch wenn am Ende kein Medaillenplatz erzielt werden sollte, ein Gewinn für die Gemeinschaft ist bereits jetzt gewiss“, so Carmen Rein weiter.
Das sportliche Programm steht in seiner Vielfalt den Nationalen Spielen in nichts nach. Neben Wettbewerben in 15 Sportarten gibt es traditionell das Angebot der Wettbewerbsfreien Spiele, bei denen nicht das Gewinnen, sondern die Freude am Dabeisein und Mitmachen im Vordergrund stehen. Außerdem werden in verschiedenen Sportarten integrative Formen mit gemischten Teams aus Sportlern mit und ohne Behinderung angeboten.
Fußball-Team der Caritas Werkstätten
Integration von Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt
XTERN-Beschäftigter Alexander Löwen im Interview mit Radio Wittlich 94.7
XTERN-Beschäftigter Alexander Löwen im Studio von Radio Wittlich mit Moderatorin Alexandra Schneiders.
Am Donnerstag vor Ostern war der XTERN-Beschäftigte Alexander Löwen bei Radio Wittlich 94.7 zu einem Interview eingeladen, um über seine Arbeit in der Virtuellen Werkstatt XTERN zu sprechen. Nachdem gemeinsam mit Alexandra Schneiders, der Moderatorin des Radiosenders, das Aufnahmestudio inspiziert wurde, ging es rasch zu dem eigentlichen Gespräch über.
Alexander Löwen berichtete im Radio-Interview, dass er zum 1. März zu der Virtuellen Werkstatt XTERN gewechselt ist, die zu den Caritas Werkstätten der St. Raphael CAB gehört. Damit möchte er seinen lang gehegten Wunsch umsetzen, dauerhaft in der Hausmeisterei der Behindertenhilfe-Einrichtung Maria Grünewald in Wittlich eingesetzt zu werden. Herr Löwen unterstützt begeistert seine Kollegen in der allgemeinen Grünpflege und im Winterdienst der Einrichtung. Einer seiner nächsten Etappen ist der Traktorführerschein, um einen kleinen Rasenmähertraktor eigenständig zu fahren.
Wie in Radiosendungen oft üblich, konnten Grüße zum Schluss ausgesprochen werden. Herr Löwen ließ es sich nicht nehmen, mit seinem Lieblingssong von Metallica - Nothing Else Matters - den Einrichtungsleiter von Maria Grünewald, Herrn Michael Puhl, sowie alle Bewohner und die gesamte Belegschaft der Einrichtung zu grüßen. Um seinen Berufswunsch zu erfüllen, wurde Alexander Löwen von ihnen allen im letzen Jahr besonders motiviert und gefördert.

Geistliche Vorbereitung auf die Osterzeit
Caritas Werkstätten St. Anna besuchen den Ostergarten in Zell
Besinnliche Vorbereitung auf die Osterzeit: die Gruppe aus den Caritas Werkstätten St. Anna Ulmen bei ihrem Besuch im Ostergarten in Zell.
Nur alle 2 Jahre besteht die Möglichkeit, den Ostergarten in Zell zu besuchen. Zur Vorbereitung auf die Osterzeit nutzte am 15.April eine Gruppe von neun Personen aus den Caritas Werkstätten St. Anna Ulmen das Angebot und machte sich auf den Weg nach Zell-Kaimt, wo im Pfarrsaal der Ostergarten aufgebaut ist. In verschiedenen Räumen erlebten wir dabei den Einzug Jesu in Jerusalem, das letzte Abendmahl, den Verrat an Jesu sowie seine Verurteilung, Kreuzigung und Auferstehung. Der Ostergarten war optisch sehr schön gestaltet und wurde durch Tonspuren begleitet und veranschaulicht.
Im Abendmahlraum waren wir eingeladen, selbst an der Tafel Platz zu nehmen und vom „König“ Brot und Wein (Traubensaft) gereicht zu bekommen.
Am Kreuz konnten wir alle einen Stein ablegen, symbolisch für eine Last, die wir loswerden wollten. Im Auferstehungsraum feierten wir gemeinsam mit Musik und Tanz die Auferstehung Jesu. Es war ein sehr schönes Erlebnis, das uns zum Nachdenken anhält und uns auf eine besinnliche Osterzeit vorbereitet.

Aktion Mensch fördert Anschaffung eines Rollstuhlbusses
Einrichtungsleiter Frank Mehnert (rechts) freut sich mit Beschäftigten und Mitarbeitern der Caritas Werkstätten St. Stephan in Polch über den neuen Rollstuhlbus.
Die Caritas Werkstätten St. Stephan in Polch der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH haben erstmalig einen Rollstuhlbus angeschafft. Unterstützt wurde die Anschaffung durch eine großzügige finanzielle Förderung der Aktion Mensch.
„Unsere Werkstatt zeichnet sich seit Jahren mit ihrer barrierefreien Bauweise aus“, sagt Einrichtungsleiter Frank Mehnert. „Damit sich die Beschäftigten mit körperlichen Einschränkungen auch außerhalb der Werkstatt barrierefrei bewegen können, ist der neue Rollstuhlbus der Firma VW das Tüpfelchen auf dem „i“. Der VW Crafter ist ausgestattet mit einem 2,5 Liter-TDI-Motor und einer Hubmatikanlage für Rollstühle. Er bietet Platz für acht Fahrgäste und zwei Rollstühle. Die Sitzbänke sind leicht herausnehmbar, so dass weiterer Platz für Rollstühle entsteht“, so Mehnert weiter. Mit dem Bus können die Beschäftigten aus den Förderbereichen zukünftig bequemer und sicherer an Ausflügen, Veranstaltungen oder Urlaubsmaßnahmen teilnehmen.

Bildungskonzept der Caritas Werkstätten ist gefragt
Caritas Werkstätten präsentieren sich auf Fach-Messe in Nürnberg
Die bayerische Staatsministerin Christine Haderthauer (Mitte) am Messestand der Caritas Werkstätten im Gespräch mit Carmen Rein (links), Leiterin Berufliche Bildung der Einrichtung der St. Raphael CAB. Günter Mosen (rechts), Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V., begleitete die Staatsministerin bei ihrem Messerundgang. Foto: Peter Roggenthin
Mit dem Thema Berufliche Bildung haben sich die Caritas Werkstätten Mitte März auf der Werkstättenmesse in Nürnberg präsentiert. Die Werkstätten in Trägerschaft der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH waren mit der Neuauflage ihres Bildungssystems „KOMBI 2.0“ gefragter Gesprächspartner unter den knapp dreihundert Ausstellern aus dem Aus- und Inland.
Prominenteste Besucherin am Messestand der „Steuergruppe Berufliche Bildung in den Caritas Werkstätten“ war Christine Haderthauer, Bayerische Staatsministerin für Arbeit, Sozialordnung, Familie und Frauen. „Staatsministerin Haderthauer hat sich besonders interessiert für die Qualifizierungsmaßnahmen, mit denen es uns gelingt, Werkstatt-Beschäftigte in betriebliche Praktika zu vermitteln“, sagt Carmen Rein, Leiterin für Berufliche Bildung in den Caritas Werkstätten an den Standorten Mayen, Cochem, Sinzig, Polch und Ulmen. „Unser Ansatz ist an den individuellen Stärken und Fähigkeiten unserer Beschäftigten orientiert. Mit unserem Bildungssystem „KOMBI“, der „Kompetenzorientierten Beruflichen Bildung“, sind wir bereits 2008 von der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. mit einem Innovationspreis ausgezeichnet worden“, so Rein.
Die Werkstätten Messe fand zum dreißigsten Mal statt. Als Leitmesse rund um das Thema Werkstätten für behinderte Menschen und ihre Teilhabe am Arbeitsleben lockte sie in diesem Jahr 18 500 Besucher an. Gestartet als reine Produkt- und Verkaufsmesse, zeigt die Messe heute das gesamte Spektrum der Leistungen in Produktion und Dienstleistungen sowie der beruflichen Rehabilitation. Die Messe kombiniert die Leistungsschau mit einem Vortragsprogramm mit über neunzig Fachreferaten
Mehr Arbeitnehmer mit Behinderung in Unternehmen der Region vermitteln
Caritas Werkstätten XTERN haben sich neu aufgestellt
Die Integration von Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt – das ist der spezielle Auftrag der „Virtuellen Werkstatt XTERN“, eine von sechs Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Trägerschaft der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH. Die Werkstatt hat keine eigene Betriebsstätte, sondern vermittelt Beschäftigte in Unternehmen der Region, daher der Zusatz „virtuell“.
Seit Januar ist XTERN personell und strukturell neu aufgestellt. Durch Integrationsassistenten an allen Standorten der Werkstätten in Mayen, Sinzig, Cochem, Polch und Ulmen und einer Ausweitung des Angebotes auf den Landkreis Bernkastel-Wittlich soll mehr Menschen mit Behinderung in der Region eine inklusive Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht werden. Inklusive Teilhabe: das bedeutet, dass ein Miteinander von behinderten und nichtbehinderten Menschen selbstverständlich wird, in allen Bereichen der Gesellschaft, auch im Arbeitsleben. „Die Caritas Werkstätten XTERN beraten und begleiten rund um das Thema Arbeit. Wir fördern individuell und qualifizieren zielgerichtet. Menschen mit Behinderung und Unternehmen der Region zusammenzubringen, damit beide Seiten von einer betriebsnahen Teilhabe am Arbeitsleben profitieren können, das ist unser Ziel“, erklärt Doris Hein, die seit kurzem neue Einrichtungsleiterin von XTERN ist.
So wie im Fall von Lilli Siemens. Die 21-Jährige hat seit einem halben Jahr einen ausgelagerten Werkstatt-Arbeitsplatz in der Kindertagesstätte der Lebenshilfe Kreisvereinigung Mayen-Koblenz e.V. in Mayen. „Man sieht sofort, dass Frau Siemens die Arbeit sehr viel Spaß bereitet“, sagt Doris Hein. „In der Kita werden Kinder mit und ohne Behinderung betreut. Nun ist die Belegschaft ebenfalls mit und ohne Handicap. Es ist ein erfolgreiches Beispiel für eine gelebte Inklusion in unserer Gesellschaft. Davon profitieren auch die Kinder, denn ihnen wird vorgelebt, wie ein selbstverständliches Miteinander funktioniert", so Hein weiter.
Doris Hein ist Ansprechpartnerin für Werkstatt-Beschäftigte, Angehörige und Unternehmen in den Landkreisen Mayen-Koblenz, Ahrweiler, Cochem-Zell und Bernkastel-Wittlich. Sie ist zu erreichen unter Telefon 0 26 54 / 8 98 00 00 oder per E-Mail xtern@cwfb.de.

Einrichtungsleiterin XTERN
Doris Hein
Turniersieg beim Special OlympicsTurnier auf dem Nürburgring knapp verpasst, aber viel Spaß gehabt
Der Special Olympics Eid ist einer ganz im Geiste Fritz Walters: „Lasst mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben!" Und genau unter diesem Motto stand auch das 1. Special Olympics Turnier am 14.01.11 im Rahmen der Turnierserie „Fußball auf dem Ring - Im Geiste Fritz Walters".
Mit dabei neben zahlreichen anderen Teams von Schulen, Wohnheimen und Werkstätten, waren auch die Fußballteams der Werkstatt Sinzig und Mayen.
In der besonderen Atmosphäre der Nürburgringarena „ringwerk“ waren die Caritas- Athleten mit besonderem Ehrgeiz bei der Sache. Vor allem die Sinziger Kicker zeigten, dass sie hervorragenden „Hallenkicker in ihren Reihen haben, allerdings zeigten sie auch, dass sie in der Chancenverwertung noch ein wenig trainieren müssen.
Letztlich verpassten sie trotz drückender Überlegenheit den Turniersieg wegen dem schlechtern Torverhältnis und mussten sich mit Rang 2 begnügen. Das Team aus Mayen belegte einen guten 3. Platz.
Und alle Spieler hatten am Ende eines gemein: die sichtlich große Freude und der Stolz, bei diesem Turnier mitgespielt zu haben - Gewinner waren sie ohnehin alle.
„Die Begeisterung bei unseren Sportlern ist enorm", sagte „Die Atmosphäre hier in der Halle war mal etwas anderes für uns", sagte Klaus Thelen, der Trainer des Teams Mayen.
„Eine wirklich tolle Sache, im Winter in einer solchen Halle wie der ring°arena zu spielen, das Ganze organisiert vom Fußballverband Rheinland. Wir sind Teil des zehntägigen Turniers, und unsere Behinderten sind Teil der Sportfamilie Rheinland-Pfalz. Das war und ist mein Wunsch." Und so war die Premiere, das 1. Special Olympics Turnier, eine wahrlich gelungene. „Die schönste Frage unserer Spieler war: Wann sind wir wieder hier?", meinte zum Abschluss der 1. Vorsitzende von Special Olympics Rheinland-Pfalz Karl-Heinz Thommes. Dem gab es aus Sicht der Caritas-Kicker nichts hinzuzufügen.
Die Ergebnisse:
Gruppe |
Paarung |
|
Ergebnis |
A |
Caritas, Sinzig |
Caritas, Westerwald Rhein/Lahn |
1:1 |
B |
Levana-Schule, Bad Neuenahr |
St. Martin-Schule, Düngenheim |
3:4 |
A |
BSG St. Martin, Düngenheim |
Caritas, Mayen |
0:3 |
B |
Genoveva-Schule, Mayen |
Schule am Bienhorntal, Koblenz |
1:5 |
A |
Caritas, Westerwald Rhein/Lahn |
Westeifel Werke, Gerolstein |
3:1 |
A |
Caritas, Mayen |
Caritas, Sinzig |
1:4 |
B |
Schule am Bienhorntal, Koblenz |
Levana-Schule, Bad Neuenahr |
0:5 |
A |
Westeifel Werke, Gerolstein |
Caritas, Mayen |
2:2 |
B |
St. Martin-Schule, Düngenheim |
Genoveva-Schule, Mayen |
2:4 |
A |
Caritas, Sinzig |
BSG St. Martin, Düngenheim |
3:1 |
A |
Caritas, Mayen |
Caritas, Westerwald Rhein/Lahn |
0:3 |
B |
Schule am Bienhorntal, Koblenz |
St. Martin-Schule, Düngenheim |
0:5 |
A |
BSG St. Martin, Düngenheim |
Westeifel Werke, Gerolstein |
0:6 |
B |
Genoveva-Schule, Mayen |
Levana-Schule, Bad Neuenahr |
3:0 |
A |
Caritas, Westerwald Rhein/Lahn |
BSG St. Martin, Düngenheim |
12:1 |
A |
Westeifel Werke, Gerolstein |
Caritas, Sinzig |
2:3 |
Special Olympics Athleten
LISA
– Das etwas andere Kaufhaus