Alle Menschen können arbeiten.
Manche Menschen haben auf Grund ihrer Behinderung keine Möglichkeit,
auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt zu werden. Sie
erhalten nach dem Start im Berufsbildungsbereich in unseren Werkstätten
einen Einstieg in das weitere Arbeits- und Erwachsenenleben.
Unterschiedliche Arbeitsplätze für unterschiedliche Menschen
Wir bieten unseren Werkstattbeschäftigten
in insgesamt zwölf verschiedenen Bereichen vielfältige
Arbeitsmöglichkeiten. Entsprechend ihren Fähigkeiten und
Interessen können die Beschäftigten das passende Arbeitsangebot
wählen. Dieser Grundgedanke entspricht den Gesetzmäßigkeiten
des Arbeitsmarktes. Er ist zugleich ein Schritt auf dem Weg zur
selbstbestimmten Teilhabe am Arbeitsleben.
Weiterbildung am Arbeitsplatz
Unsere Werkstätten bieten behinderten Menschen die Chance
zur Entwicklung von einfachen Tätigkeiten bis zu anspruchsvollen
Aufgaben. In einem Zeitraum von zwei Jahren werden die Beschäftigten
systematisch auf ihre spätere Berufstätigkeit vorbereitet.
Doch damit ist die Bildungs- und Förderarbeit nicht beendet.
Persönliche und berufliche Anlagen werden durch ständiges
Lernen gezielt aufgebaut. Individuelle Anleitung, die Gliederung
der Arbeitsabläufe in überschaubare Abschnitte und unterstützende
Hilfsmittel erleichtern die selbstständige Arbeit.
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Entwicklung am Arbeitsplatz
Die Entscheidung für den späteren Arbeitsbereich wird
bereits im Berufsbildungsbereich mit unseren Beschäftigten
vorbereitet. Je nach Neigung und Qualifikation besteht die Möglichkeit,
den Arbeitsplatz innerhalb der Werkstatt zu wechseln. Auch neue
Entwicklungen in Fertigungsbereichen und Dienstleistungen ermöglichen
einen Wechsel.
Der Werkstattarbeitsplatz als Sprungbrett
Ein gesicherter Arbeitsplatz ist Perspektive an sich. Doch der
Arbeitsplatz bei uns kann der Start in das Arbeitsleben außerhalb
der Werkstatt sein, wenn die Fähigkeiten entsprechend entwickelt
werden. Wir bieten eine individuelle Anleitung durch ausgebildete
Pädagogen und geschulte Handwerker. Unsere Werkstattbeschäftigten
beginnen so mit kleinen Einheiten und erfassen am Ende komplexe
Arbeitsvorgänge im Umgang mit modernen Maschinen und Kommunikationsmitteln.
Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt
Zur Erreichung dieses Zieles werden Qualifizierungsmaßnahmen
und Praktika durchgeführt sowie ausgelagerte Arbeitsplätze
angeboten. Unsere Integrationsassistentin koordiniert die Maßnahmen
und begleitet die Werkstattbeschäftigten. Dabei arbeitet sie
mit den Mitarbeitern aus dem begleitenden Fachdienst und den Fachkräften
für berufliche Bildung zusammen.
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